Drei Feiertage – Was wissen Sie noch darüber?

christliche_festeJedes Jahr freuen wir uns auf sie. Manchmal ärgern wir uns, weil sie nicht so günstig liegen, dass wir einen Kurzurlaub planen können. Die Feiertage. Doch immer weniger Bundesbürger wissen über die Hintergründe dieser Festtage Bescheid. Nein, es geht nicht um Ostern (Auferstehung Jesu) oder Weihnachten (Geburt von Jesus Christus). Hier können Sie Ihr Wissen rund um drei vergessene Feste testen. Auflösung am unteren Ende des Textes.

Was war denn noch mal … Himmelfahrt?

Seit _____ (1*) ist dieser Tag in Deutschland gesetzlicher Feiertag und wird auch in 19 weiteren Ländern, wie sogar Haiti oder Namibia, gefeiert. Schon 383/384 nach Christus taucht er in alten Gottesdienstabläufen auf. Die Bibel berichtet, dass Jesus Christus 40 Tage nach Ostern und 10 Tage vor __________ (2*) wieder in den Himmel aufgenommen wurde (nachzulesen in Lukas 24 oder Apostelgeschichte 1 ). Gefeiert wird also die Himmelfahrt Jesu. Der Sohn Gottes kam aus dem Himmel, wurde in Bethlehem geboren, lebte etwa 33 Jahre auf dieser Erde, wurde gekreuzigt und stand nach drei Tagen von den Toten auf. Damit hatte er auch für uns die Tür zum ewigen Leben geöffnet.

Warum sollten wir das heute noch feiern?

Dieser Tag im Jahr ist für viele zum „Vatertag“ geworden. Die eigentlichen, christlichen Wurzeln geraten immer mehr in den Hintergrund. Schade, denn der Tag zeigt, dass der Tod nicht endgültig ist und es so etwas wie den Himmel gibt. Wir sollten hierbei nicht an einen auf Wolken reitenden Jesus denken. Jesus kehrte nach erfüllter Mission zu seinem Vater im Himmel zurück. Es geht um eine ganz andere Wirklichkeit. Jeder Mensch muss _______ (3*)  und wird in diese andere Wirklichkeit eintreten. Himmelfahrt erinnert uns an das jenseitige Leben. So, wie es eine Himmelfahrt gab, gibt es allerdings auch die Kehrseite, von der Bibel „Finsternis“ oder „Hölle“ genannt. Menschen, die Jesus nicht als ihren Herrn und Erlöser anerkennen, werden ebenfalls ewig leben. Aber nicht im Himmel. In den Himmel kommt, wer Jesus Christus sein Leben anvertraut hat.

Was war denn nochmal … Reformationstag?

An diesem Tag hat Martin Luther im Jahr 1517 seine ________ (4*) an die Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen. Darin kritisierte er verschiedene Praktiken innerhalb der Kirche und löste schließlich die Reformation aus. Im Zentrum der Kritik Luthers stand der ________ (5*). Hiernach konnte sich jeder durch eine Spende für die Kirche von seiner Sündenschuld freikaufen. Die Botschaft der Bibel kennt aber nur einen gültigen Preis, der zur Sündenvergebung ausreicht:

„Ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen wie Silber oder Gold von dem sinnlosen Lebensstil befreit worden seid, den ihr von euren Vorfahren übernommen hattet, sondern mit dem kostbaren Blut eines reinen, makellosen Opferlammes, dem Blut von Christus.“

Die Bibel: 1.Petrus 1, 18-19

Für Luther war klar: Nur durch Gottes Geschenk und Gnade kann ein Mensch für die Ewigkeit gerettet werden. Bereits seit _______ (6*) wurde der Reformationstag in den meisten der Deutschen Fürstentümer begangen. Heute ist er in fünf Bundesländern gesetzlicher Feiertag.

Warum sollten wir ihn heute noch feiern?

Leider gerät ein anderes Fest immer mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft. Halloween, ein heidnisches Fest, dass einen Tag vor Allerheiligen begangen wurde. Anstatt dieses okkulten Gruselzaubers sollten wir uns neu unserer christlichen Vergangenheit stellen. Martin Luther hat Deutschland wie kaum ein anderer verändert. Durch ihn sind wir im Besitz der _______ (7*) in unserer Umgangssprache.

Was war denn nochmal …  Buß- und Bettag?

Außer in Sachsen ist er seit _________ (8*) kein gesetzlicher Feiertag mehr. Das, obwohl es 1878 in den deutschen Ländern sogar 47 Bußtage an 24 unterschiedlichen Tagen gab. 1893 wurde diese Vielfalt beendet und ein einheitlicher Tag am Mittwoch vor dem letzten Sonntag im Kirchenjahr festgesetzt. Den ersten Bettag feierte die evangelische Kirche schon 1532.

Wer rief ihn aus und warum wurde er begangen?____________ (9*)

Warum widmete man diesem Tag damals so viel Aufmerksamkeit und heute kaum noch? Gefeiert wird heute nicht weniger, als damals. Aber die Besinnung ist gewichen und hat der Zerstreuung und Unterhaltung Platz gemacht (Vatertag, Halloween…). Uns fehlt die Mitte, um die sich damals alles drehen konnte. Man glaubte an Gott, nahm sich Zeit zum Beten und sorgte sich viel mehr über die Ewigkeit.

Diese drei vergessenen Feste wollen uns klar machen: Es gibt einen Himmel (Himmelfahrt). Um den Weg in den Himmel zu finden, brauchen wir einen persönlichen „Reformationstag“, an dem wir Dank Martin Luther die Bibel neu entdecken. Ihre Botschaft führt uns zu Gebet und Buße (Buß- und Bettag).

Eines ist klar. Kein Mensch wird durch das Befolgen irgendwelcher Tage besser. Es geht vielmehr um eine innere Kehrtwende zurück zu Gott. Wie das gehen kann, lesen Sie unter "Schritte zu Gott“.

Auflösung: 
(1*)  1936,
(2*)  Pfingsten,
(3*)  Sterben,
(4*)  95 Thesen
(5*)  Ablasshandel,
(6*)  1667
(7*)  Bibel,
(8*)  1995,
(9*)  der Kaiser, wegen der Gefahr eines drohenden Krieges.

 
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