Wissenswertes
Geliebt und gehasst
Die Bibel ist das Buch der Superlativen. Sie wurde geliebt und gehasst, beim Lesen regelrecht verschlungen aber auch voller Ablehnung verbrannt. Was macht dieses Buch so einzigartig?
Die weltweit größte Verbreitung

Die Bibel ist das am meisten gelesene Buch der Erde. Es gibt mehr als 5500 Sprachen und Dialekte. Als Martin Luther 1534 seine deutsche Bibel herausgab, waren etwa 15 Übersetzungen im Umlauf. Im Jahre 1600 waren es 40 und im Jahre 1700 erst 52. Bis heute wurde die Bibel oder Teile der Bibel in mindestens 1600 Sprachen übersetzt. Die Bibel ist nicht nur das meist gedruckte Buch der Welt, sondern auch das meist verfilmte. Rund 100 Versionen haben sich seit 1900 angesammelt.
Die größte Zuverlässigkeit und Aktualität
Die Bibel spricht von Menschen, die wirklich gelebt haben, und von Ereignissen, die tatsächlich passiert sind. Sie enthält Geschichten und Gleichnisse, deren Botschaft für alle Menschen bis heute von Bedeutung geblieben ist.
Der größte Einfluss auf das Leben
Wussten Sie, dass...
... in Hotelzimmern, in denen eine Bibel liegt, nachweislich weniger Handtücher verschwinden?
... ein Zehntel aller deutschen Familiennamen auf biblische Namen zurückgehen?
... bei einer Umfrage unter 476 Jugendlichen für 251 die Bibel das Buch wäre, dass sie auf eine einsame Insel mitnähmen. Begründung: Sie enthält am meisten Lebensweisheit. So viel Wahrheit liegt in keinem anderen Buch. Mit ihr verfehlt kein Mensch sein Endziel, die Ewigkeit. Sie rüttelt unser Gewissen auf und fordert uns heraus.
Das Buch der Rekorde
An vielen Stellen schlägt die Bibel alle Superlative. Sicher war das Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten mit über zwei Millionen Aussiedlern die "größte Reisegesellschaft" der Welt. Außerdem trugen sie beste Schuhe. Denn nach fast vierzigjähriger Wanderung hatten sie immer noch das erste Paar an den Füßen.
Das teuerste Obst ist wohl die Frucht aus der Urgeschichte der Bibel. Weil sie es gegen Gottes Anordnung verspeisen, kostete es die ersten Menschen das Paradies.
König David (um 980 v.Chr.) kommt in die Hitliste, weil sein Name 1.118 mal in der Bibel erwähnt wird. Sein Sohn Salomo war überaus reich (Jahresgehalt: 28.000 kg Gold) und musisch begabt: Aus seiner Feder stammen über 1.000 Lieder. Fraglich ist, ob er wirklich auch der meistgeliebte Mann der Welt war. Immerhin gehörten tausend Frauen zu seinem Harem.
